Ich glaube, noch nie auf meinen Reisen habe ich so viel Film verbraucht wie in diesen knapp drei Wochen. Der Bericht ist entsprechend umfangreich ausgefallen. Da viele Bilder etwas breiter geworden sind, wurden die meisten Kommentare in ein separates Fenster verbannt. Um sie trotzdem zu lesen, einfach auf den "mehr"-Link klicken. Die Reihenfolge der Bilder ist zufällig.

Diesmal ist es möglich, direkt zu den einzelnen Bildern zu verlinken, und es gibt auch eine aktuellere Karte ;)

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Die Karte stammt aus dem Atlas universel de geographie physique, politique, statistique et mineralogique in sechs Bänden von Philippe Vandermaelen. Dieses monumentale Werk war der erste Weltatlas mit dem gleichen Maßstab für alle Karten, und einem großen (1:1.641.836) dazu. Würden alle Karten daraus miteinander verbunden werden, würden sie einen Globus von 7,75 m Durchmesser bilden (ein solcher Globus wurde tatsächlich in Brüssel gebaut). Die Karten wurden ursprünglich in Sets aus je zehn Stück herausgebracht, zwischen 1825 und 1827. Für viele dargestellte Gebiete boten sie den größten Maßstab ihrer Zeit und waren die detailliertesten.

Nicht so für Ladakh: auf der Karte von 1827 endet die Europäern bekannte Welt am Himalaja; dahinter gähnt ein weißer Fleck, der nur vom vermuteten Lauf des Indus gestört wird. Das Gebiet wurde volle 20 Jahre später zum ersten Mal erkundet.

Kartenimage / map image © Cartography Associates